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Vor langer Zeit

Besiedelung des Zillertals

Die ersten menschlichen Spuren führen bis 8.000 v. Chr. zurück, als Jäger und Sammler, vor allem aus dem Südtiroler Raum, über die Jöcher der Tuxer Alpen zogen. Eine Besiedelung erfolgte aber auf Grund der enorm großflächigen Gletschermassen eher spät. Die spärlichen Siedlungsversuche der Illyrer in der Bronzezeit (1.200 bis 800 v.Chr.) wurden von größeren durch die Römer (15 v.Chr.) und später durch die Bajuwaren im vorderen Zillertal abgelöst, allerdings von Norden her. Das hintere Zillertal hingegen wurde von Süden her - aus dem Pfitscher- und Ahrntal - besiedelt. Das erklärt auch die vielen dort gebräuchlichen Süd-tiroler Nachnamen. Aus der Zeit der Illyrer vermutet man auch die Namensgebung des Tales. Der Fluss Ziller, vormals „Cilares“, war von Anfang an Namensgeber, der selbst seine Wurzeln im illyrischen „Til“ findet. Erstmalig urkundlich erwähnt („Cillarestale“) wird das Zillertal um 889 n. Chr. nach einer Schenkung des ostfränkischen Königs Arnulf an die Salzburger Bischöfe. Die Christianisierung erfolgte im 8. Jhdt. - so wurden im Jahre 738 auch die bereits erwähnten Bistumsgrenzen zwischen Säben-Brixen (heutige Diözese Innsbruck) und Salzburg festgelegt.

Trotz der Breite des Zillertales werden von den 34.000 Einwohner in 25 Gemeinden nur 9 % der Fläche als Dauersiedlungsraum genutzt - dies ist vorallem auf die oft unbezwingbare Steilheit der Hänge zurückzuführen. Und doch: Gerade die Zillertaler Bergbauern lassen sich davon nicht beeindrucken. Sie nutzten auch die Steilhänge als Felder beziehungsweise als Weidegebiete für ihr Vieh. 

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