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Goldrichtig im Zillertal

Der Abbau von Silber, Gold und Magnesit hat eine lange Tradition

Der Abbau von Silber, Gold und Magnesit hat gerade im Tiroler Unterland eine lange Tradition, die sich bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts fortsetzte. Der älteste Fund einer Abbaustelle stammt aus der Jungsteinzeit; damals wurden aus Bergkristallen Pfeilspitzen für die Jagd  hergestellt. Später jedoch drangen die Metalle in den Vordergrund. Bereits um 1500 sind mehr als 80 „Bergwerksverleihungen“ urkundlich belegt. Meist wurden Kupfer, Blei, Silber und Asbest abgebaut. Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert wurden sogar enorm ergiebige Goldmienen entdeckt und verhalfen so der Gegend um Hainzenberg zu einer außerordentlichen Blütezeit. Heute erinnert das „Goldschaubergwerk“ an diese reiche Zeit. Das jüngste Bergwerksunternehmen des Zillertals - das Magnesitwerk in Tux - war bis 1976 in Betrieb und förderte nicht nur Magnesit, sondern auch das Wolframerz „Scheelit“ - ein wichtiger Bestandteil von Glühfäden in Glühlampen - zu Tage. Zum Bergbau gehört unweigerlich auch die Holzwirtschaft. Als im 15. und 16. Jahrhundert der Bergbau aufblühte, war der Holzbedarf enorm. Noch heute finden sich zahlreiche große Sägewerke, die das Holz mit der hauptsächlich zu diesem Zweck gebauten Zillertalbahn ex- und importierten. 

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