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Von Wanderhändlern und Schmugglern

Der etwas andere Handel der Zillertaler

Als der Segen des Metalls versiegte, waren Armut und Not an der Tagesordnung. Mann und auch Frau mussten sich nun ihr Glück außerhalb des Zillertales suchen. Und so kamen sie als die „Tölderer“ (Talbewohner) ins Inntal und in die große weite Welt. Schon bald waren sie ihrer Fröhlichkeit wegen und auch wegen ihres Fleißes sehr beliebt; sie eröffneten Geschäfte in Österreich, Deutschland, der Schweiz, in Frankreich und in Holland, die zum Teil noch heute Bestand haben. Als sogenannte Öltrager und Handschuhhändler zogen sie durch die Welt und priesen ihre Arzneien - Salben, Tinkturen und Branntwein aus Kräutern und Beeren mit „wundersamen“ Wirkungen - als die wahre Medizin für Mensch und Vieh. Weniger rühmlich, aber nicht minder erwähnenswert, sind die Wilderer und Schmuggler aus dem Zillertal. Nach dem 1. Weltkrieg waren Nord- und Südtirol plötzlich getrennt - zwei Länder, die immer Zusammengehörten. Der legale Warenaustausch war nicht mehr möglich. Zollhäuser wurden errichtet und „Finanzer“ (Zollbeamte) überwachten den Grenzverkehr. Geschmuggelt wurde viel - wie das anfangs stehende Zillertaler Volkslied belegt. Viele Geschichten ranken sich um die Schmuggler. Aber auch die Wilderer haben zum Entstehen so mancher „Sage“ beigetragen. Erst mit der politischen Entspannung zwischen Italien und Österreich bzw. mit der Steigerung der ländlichen Lebensqualität gingen die Delikte des Schmuggelns und des Wilderns kräftig zurück.

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