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Steinreich, das Zillertal

Ein wahres Mineralienparadies

Die Erdgeschichte hat im Zillertal ein wahres Mineralienparadies hinterlassen. Abgesehen von den „üblich begehrten“ Edelmetallen wie Gold, Silber, Kupfer und Wolfram sind auch wunderschöne Kristalle zahlreicher Mineralien vertreten. So zum Beispiel einzigartige Amethyste, Diopside, Rauchquarze, Apatite und Eisenrosen. Sie sind heute noch geschätzte Kostbarkeiten in den Sammlungen von Museen und Liebhabern. Weltberühmt ist der „Zillertal Granat“. Zumeist sind diese in Glimmerschiefer anzutreffen und verzaubern Sammler wie auch Mineralologen mit ihrer Farbintensität. Vor 250 Jahren entwickelte sich ein eigener Industriezweig - vom „Granatklauber“ zum industriellen Granatbergbau mittels Wasserkraft. Reste der sogenannten Granatmühlen sind heute noch im Stilluptal vorzufinden. Begehrt war der Zillertaler Granat vorwiegend als Modeartikel - meist wurden diese Accessoires zur Zillertaler Tracht getragen (ein Umstand, der sich bis in die Gegenwart nachvollziehen lässt). Doch wie in der Gegenwart ändert sich der Trend stetig und so war es auch um 1900 als „Kaprubin“, ein Nebenprodukt des südafrikanischen Diamantenabbaus auf den Markt kam. Als dann auch noch das elektrische Licht in Mode kam riss die Nachfrage nach dem edlen Zillertal Granat ab - „am schönsten sei Granat nur bei Kerzenschein“ wurde als Argument genannt. Seit einigen Jahren wird vorallem in Böhmen Granat wieder abgebaut und findet wieder Abnehmer in der Modebranche. 

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