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Gams, Steinalder & Co im Zillertal

Geschützte und selten gewordene Pflanzen und Tiere

In allen Höhenstufen des Zillertals kommen geschützte und selten gewordene Pflanzen und Tiere vor, wie z.B. die Larven der Eintags- und Köcherfliegen in Fließgewässern, die als wichtige Anzeiger für die Reinheit und Qualität des Wassers gelten oder auch die rote Waldameise, deren Population eines Hügels täglich mehr als 10.000 Waldschädlinge vernichtet. 

Der Artenreichtum der Fische hingegen ist begrenzt. Zwei typische Vertreter sind die Bachforelle, die in Fließgewässern mit schottrigem Untergrund anzutreffen ist und die Elritze oder Pfrille, ein kleiner Schwarmfisch, der auch in Höhen von weit über 2.000 m in seichten Gewässern noch existieren kann. Aus dem Reich der Amphibien und Reptilien sind die ungefährliche und Feuchtwiesen bewohnende Ringelnatter oder die wärmeliebende und trockene Standorte bevorzugende Kreuzotter - eine Giftschlange zu nennen. Vielerorts anzutreffen ist auch der sehr kältetolerante Grasfrosch sowie der schwarze Alpensalamander, der hauptsächlich bei hoher Luftfeuchtigkeit unterwegs ist und daher oft ein guter Indikator für bevorstehenden Regen ist. 

Aus den Hohe Tauern sind in den Lüften immer wieder imposante Steinadler und noch größere Bartgeier zu sehen; Horste dieser Greifvögel gibt es derzeit aber keine. Weitere typische  Alpenvögel sind das Alpen-Schneehuhn oder die Alpenbraunelle und natürlich die Alpendohle, ein Rabenvogel, der als wahrer Flugkünstler gilt und zumeist großes Interesse an der Jause der Wanderer zeigt. Bei den Säugetieren gibt es besonders viele Tiere, die symbolhaft für die Alpen stehen: Murmeltiere, Gämsen, Steinböcke.
 

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